Die Geschichte des ältesten Wagentyps der Berliner U-Bahn, geliefert bis 1926, im Planeinsatz bis 1989.Die ersten Fahrzeuge der Berliner U-Bahn hatten einen Holzaufbau und entstanden 1901 in der Betriebswerkstatt Warschauer Brücke am gleichnamigen U-Bahnhof. Zur der Eröffnung der Berliner U-Bahn im Jahr 1902 standen 42 Trieb- und 21 Beiwagen zur Verfügung. Die einflügeligen Türen mussten von Hand geöffnet und geschlossen werden und konnten damals bis zu 50 km/h schnell fahren. Hatten die Triebwagen der ersten Lieferung drei Fahrmotoren, so wurden die Triebwagen ab der zweiten Lieferung mit vier Motoren geliefert. Damit konnten zwei Beiwagen eingefügt werden.Von 1906 bis 1913 kamen mit der inzwischen fünften Lieferung Fahrzeuge hinzu, die eine verbesserte Zugsteuerung erhielten. Damit war nun endlich die dringend notwendige Bildung von Achtwagenzügen möglich. 1926 wurden dann die 18 Triebwagen der bis dahin selbstständigen Schöneberger U-Bahn übernommen. Da jedoch von Anfang an eine Anbindung an das restliche Netz geplant war, wurden die Wagen nach den Maßen der Hochbahngesellschaft gebaut. Diese Triebwagen hatten nur zwei statt vier Motoren, dafür fuhren sie ohne Beiwagen. Die sechs Triebwagen der zweiten Lieferung wurden 1928 zu Beiwagen umgebaut.
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