Mit steigendem Kapazitätsbedarf auf der Wiener Schnellbahn und dem stetigen Ausbau des Schnellbahnnetzes im Wiener Umland wurde gegen Ende der 1970er-Jahre eine Ergänzung zur ÖBB-Reihe 4030, den Schnellbahnzügen der ersten Generation, notwendig. So setzten die Bundesbahnen ab 1979 moderne dreiteilige, elektrische Triebzüge der von der Simmering-Graz-Pauker AG gebauten Reihe in den Ballungsräumen Innsbruck, Bregenz und Linz ein.
Fast fünf Jahrzehnte prägten die Garnituren der ÖBB-Reihe 4020 den Verkehr vor allem in und um die Bundeshauptstadt. Für Generationen von Fahrgästen waren die „blau-weißen“ Triebwagen Alltag bei der Fahrt zur Arbeit, zur Schule oder auch in der Freizeit. Jahrzehntelang prägte die markante Reihe 4020 das Stadtbild Wiens und bildete das Rückgrat des S-Bahn-Verkehrs. 2026 schließlich endete ihr planmäßiger Einsatz – Grund genug, der Reihe 4020 diese Broschüre zu widmen.
Es gibt noch keine Bewertungen.