Die Eisenbahn in Berlin | Zwischen Kaiserreich und Diktatur

Artikelnummer: 9783844670264

96 Seiten | Format ca: 21 x 30 cm
Bilderanzahl ca: 160 überw s/w
Erscheinungsjahr: 2019 | Broschüre Flexcover

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In den Gründerjahren längst zur Großstadt geworden, entwickelte sich Berlin in wenigen Jahrzehnten zur größten Industriestadt Europas. Einen entscheidenden Anteil daran trug die Entwicklung des Eisenbahnnetzes in der Stadt bei. Menschen und Güter waren in dieser pulsierenden Stadt zu bewegen, die Industrie musste versorgt werden. Bis zur Jahrhundertwende wuchs ein Streckennetz in und um die Stadt, das seinesgleichen suchen konnte. Im Mittelpunkt des Personenverkehrs standen allein fünf Kopfbahnhöfe und das einzigartige Stadtbahnnetz.
Das EK-Special blickt zurück auf rund 50 Jahre Eisenbahn in Berlin und schlägt den Bogen von Beginn des Ringbahnverkehrs bis zum Schnellverkehr der dreißiger Jahre. Große Bahnhöfe und kleine Strecken werden porträtiert, Episoden aus dem Berliner Verkehr beleuchtet.

Auszug Inhaltsverzeichnis:
  • Metropole Berlin
  • Mittendrin und rundherum
  • Der Ferienbahnhof
  • Berlin Alexanderplatz
  • Potsdamer Bahnhof - Der Dreigeteilte
  • Bahnhof am Hafen - Der Lehrter Bahnhof
  • Wie alles begann - Nahverkehr zu Preußens Zeiten
  • Endlich modern!
  • Spandauer Blicke
  • Siemensbahn Jungfernheide - Gartenfeld - S-Bahn-Bau einmal anders
  • Siemensstadt - Übergabebahnhof mitten auf der Straße
  • Schienenzeppelin in Berlin
  • Schnelltriebwagen in Berlin
  • Mit Diesel und Dampf in die Prignitz
  • Keine Randerscheinungen - Berliner Kleinbahnen

Vorwort:
Liebe Leserinnen und Leser,Berlin und sein Verkehr faszinieren in der historischen Rückschau immer wieder. Mit diesem Heft soll ein Blick auf die neu entstandene Großstadt geworfen werden, ein Blick auf eine Stadt zwischen zwei Zeitepochen, die die deutsche und europäische Geschichte mit den entfesselten Welt­kriegen prägen sollte.Das Berlin, wie wir es heute kennen, entstand erst 1920. Kleine und große Städte, Dörfer, Gemeinden wurden zu einer Großstadt vereinigt. Es entstand eine Metropole mit fast vier Millionen Menschen, eine Metropole, die nun die größte Industriestadt Europas war. Dieses Groß-Berlin wäre undenkbar gewesen ohne ein funktionierendes Verkehrs­wesen. Straßen­bahnen, Omnibusse und Droschken drängten sich durch die Straßen, über und unter ihnen rollte die Unter­grundbahn. Von fünf Kopf­bahnhöfen strahlte das Schienen­netz der Eisenbahn in alle Himmels­richtungen, von Ost nach West durchteilte die Stadt­bahn die Metropole.Berlin zwischen Kaiser­reich und Diktatur, das war eine Stadt, in der Neues wuchs, eine City entstehen sollte, moderner Städtebau einen Platz fand. Im Verkehr zeichnete sich mit dem Bau der AVUS und der Eröffnung des Flughafens Tempelhof die Zukunft ab. Berlin entwickelte sich zu einer pulsierenden Metropole, in der Luxus und Elend eng nebeneinander lagen.
Im gesellschaftlichen Leben wurde diese neue Großstadt zu einer Vergnügungs­metropolen, die alles bot: Großkinos und Theater, Operette, Revue und Kabarett. Mit der Weltwirtschaftskrise von 1929 fand vieles ein Ende; zahlreiche Konkurse und nahezu eine halbe Million Arbeitslose hatte die Stadt zu verkraften ? eine Last, die bis 1932 weiter anwuchs. Die industrielle Produktion der Stadt halbierte sich, und die Arbeits­losigkeit erreichte über 30 Prozent. Ein Boden, auf dem eine politische Radikali­sierung und der Nationalismus wachsen konnten. Werfen Sie mit uns einen Blick auf diese Stadt und die sie prägenden Verkehr­sadern der Eisen­bahn, auf Altes und Neues in einer längst verflossenen Zeit.
Herzlichst, Ihr Dirk Winkler und der EK-Verlag


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