Deutsche Eisenbahndirektionen | Eisenbahndirektion Hamburg 1884-1993

Artikelnummer: 9783941712010

208 Seiten | Format ca: 21 x 30 cm
Bilderanzahl ca: 280 überw. s/w
Erscheinungsjahr: 2010 | gebunden


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Beschreibung

Die Geschichte der Eisenbahnen im Norden Deutschlands begann lange vor der Einrichtung der Königlichen Eisenbahndirektion Altona am 1. März 1884.
Die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg standen bis 1864 unter dänischer Verwaltung. Die ersten Bahnen in dieser Region, die Hamburg-Bergedorfer Eisenbahn-Gesellschaft (1842) auf Hamburger Gebiet und die Altona-Kieler Eisenbahn-Gesellschaft (1844) in Holstein, waren zugleich die ersten privat finanzierten Eisenbahnunternehmen in diesem Gebiet.
Südlich der Elbe hatten allerdings die Königlich Hannöverschen Staatseisenbahnen die Strecke von Uelzen nach Harburg gebaut (1847). Beim weiteren Bahnbau mussten viele natürliche Hindernisse, wie Flüsse, Kanäle und Niederungen, überwunden werden. 1872 wurden die Norder- und die Süderelbe überquert, so dass die Züge in und aus Richtung Süden Hamburger Gebiet erreichen konnten. Von 1864 bis 1878 bestand bei Lauenburg über die Elbe für den Güterverkehr eine Eisenbahntrajekt-Verbindung, die 1878 von einer 448 Meter langen Eisenbahnbrücke abgelöst wurde. Der von 1887 bis 1895 erbaute Kaiser-Wilhelm-Kanal von Kiel nach Brunsbüttel stellte die Ingenieure des Eisenbahnbrückenbaues vor große Herausforderungen, denn an mehreren Stellen mussten die Strecken über ihn hinweg geführt werden. Während der deutschen Teilung wickelte die Bahn Transporte lebenswichtiger Güter in der Relation Osteuropa-Übersee ab, fast ausschließlich über den Grenzübergang Büchen. Die Vogelfluglinie mit ihren Hochseefährschiffen stellte eine weitere Besonderheit im Bundesbahndirektionsbezirk Hamburg dar.
Die Wiedervereinigung Deutschlands führte zu einem großen Wachstum des Ost-West-Verkehrs, wenn auch einige Eisenbahnverbindungen aus Vorkriegszeit gekappt blieben, wie die Strecken Wittenberge-Lüneburg oder Zarrentin-Klein Berkenthin.

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