Nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg und dem Vertrag von Versailles musste Deutschland große Teile seiner Provinzen Posen und Westpreußen an die neu gegründete Republik Polen sowie Danzig (nunmehr „Freie Stadt“) abtreten. Ostpreußen wurde dadurch Exklave, die vom Mutterland aus auf dem Landweg nur im Transit über den „polnischen Korridor“ oder mit dem „Seedienst Ostpreußen“ über die Ostsee erreicht werden konnte. So schuf Versailles mit seinen Anordnungen und rigoros gezogenen neuen Grenzverläufen (ohne Rücksicht auf Geschichte und Kultur) die Grundlagen für ein sehr schwieriges Auskommen zwischen Deutschland und Polen. Dieses Buch beschreibt in hervorragender und übersichtlicher Form – dokumentiert durch seltene Aufnahmen – sowohl die ganze Entstehungsgeschichte des „polnischen Korridors“ als auch den gesamten Betrieb in den Zwischenkriegsjahren, wobei die Eisenbahn – und ganz besonders die Ostbahn – größte Bedeutung hatten.
| Artikeldetails | |
| Versandgewicht | 0,5 kg |
| Seitenanzahl | 112 |
| Abbildungen / Bilder ca. | 176 s/w |
| Erscheinungsjahr | 2012 |
| Format ca. | 16,5x23,5 cm |
| Gebunden | |
| Fremdverlag | |
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